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Erläuterungen zum Studiengang

Hintergrund-Informationen zum Studiengang basa-online
Die Bezeichnung des Studienganges "Bachelor of Arts Soziale Arbeit"
Modularisierung des Studiums
Studienbeginn und Regelstudienzeit
Aufnahmevoraussetzungen
Studium via Internet aus Sicht der Studierenden
Die Präsenzphasen
Das Betreuungskonzept

Hintergrund-Informationen zum Studiengang basa-online

Der internetbasierte Fernstudiengang Bachelor of Arts: Soziale Arbeit (basa-online) wurde seit 2001 als BLK-Modellprojekt gefördert und entwickelt. Die Entwicklung dieses Studiengangs wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie von den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz, der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) sowie der Fernstudienagentur des Fachhochschul-Fernstudienverbundes der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen (FVL), später AWW e.V. / HDL, finanziell gefördert. Vier Fachhochschulen (HS Fulda, FH Koblenz, FH Münster, FH Potsdam) aus 4 Bundesländern und die beiden Fernstudienverbünde (HDL und ZFH) entwickelten das Studienprogramm, das didaktische Konzept und die Online-Module gemeinsam. Zum Sommersemester 2003 wurden das erste Mal je Hochschule 25 Studierende immatrikuliert. Die finanzielle Förderung lief im März 2005 aus. Die ersten Absolventen beendeten im Februar / März 2007 den Studiengang. Seit 2007 ist die Fachhochschule München Mitglied des basa-online-Verbundes und bietet den Studiengang zum WS 2007/08 erstmals an. Die Fachhochschule Wiesbaden bietet den Studiengang seit dem Sommersemester 2008 ebenfalls an.

>> Lesen Sie hier mehr zur ersten Absolventen/-innen-Feier in Fulda...

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Die Bezeichnung des Studienganges "Bachelor of Arts Soziale Arbeit"

Der Fernstudiengang Bachelor of Arts: Soziale Arbeit ist das erste berufsbegleitendes Fernstudium mit einem Bachelor-Abschluss im Bereich Sozialer Arbeit in Deutschland gewesen. Der akademische Grad "Bachelor of Arts" (B.A.) war bis dahin in Deutschland in den Geistes- und Sozialwissenschaften über die Fachöffentlichkeit hinaus, kaum bekannt. Inzwischen ist die Umstellung von Magister-, Diplom- und Lehramtabschlüssen auf Bachelor- und Masterabschlüsse in vollem Gange. Sie werden sich im Zuge des europäischen Einigungsprozesses weiter etablieren.

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Modularisierung des Studiums

Der Studiengang basa-online ist durchgehend modularisiert. Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung definiert ein Modul als "eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit, die sich aus verschiedenen Lehrveranstaltungen zusammensetzen kann. Es ist qualitativ (Inhalt) und quantitativ (Anrechnungspunkte) beschreibbar und muss bewertbar (Prüfung) sein." Grundsätzlich werden bei basa-online 8 Präsenz- und 17 Online-Module unterschieden.

>> zur Modulübersicht...

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Studienbeginn und Regelstudienzeit

basa-online startet jeweils zum Sommersemester, abweichend an der HS München zum Wintersemester.

Für die Absolvierung des gesamten Studiums in berufsbegleitender Form bzw. in Teilzeit ist eine Studiendauer von vier Jahren vorgesehen. Diese Regelstudienzeit sieht für halbtags Beschäftigte etwa 25 Stunden Studienaufwand in der Woche vor. Für Studierende, die parallel Vollzeit beschäftigt sind, ist jedoch mit einer längeren Studiendauer zu rechnen. Für Fernstudierende, die Studium und Erwerbsarbeit mit Verpflichtungen in ihren Familien vereinbaren wollen, sind flexible Lernzeiten besonders wichtig. Die doppelte und dreifache Belastung lässt sich für die basa-online-Studierenden nur bewältigen, weil sie ihre Lernphasen weitgehend eigenständig gestalten können und relativ wenige Präsenz-Termine wahrnehmen müssen. Andererseits sind sie weniger sich selbst überlassen wie bei herkömmlichen Fernstudienangeboten: Sie müssen regelmäßig Aufgaben erledigen und erhalten zeitnah ein qualifiziertes Feedback durch Professorinnen und Professoren. Sie können dabei jederzeit in Kontakt zu anderen Studierenden und den Hochschullehrer/innen treten. Je nach Lehrender/m sind prüfungsrelevante Teilleistungen getaktet und müssen fristgerecht vorgelegt werden (per E-Mail oder im Diskussions-Forum). Diese kontinuierliche Leistungserbringung ist Voraussetzung für die Fortsetzung des Studiums und die geringe Studienabbrecherquote, die je nach Hochschule bei von 10 bis 20% liegt.

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Aufnahmevoraussetzungen

Die Zulassung zu basa-online setzt unbeschadet von abweichenden Bestimmungen an den einzelnen Hochschulen voraus:

  1. ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife, der Fachhochschulreife oder eine durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung für basa-online,
  2. eine mindestens dreijährige einschlägige berufliche Tätigkeit im Sozialen Bereich mit mindestens der Hälfte der ortsüblichen Vollarbeitszeit im Sozialbereich (z. B. Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in), sowie
  3. eine studienbegleitende Berufstätigkeit im Sozialen Bereich von mehr als 15 Stunden/Woche.
  4. Außerdem wird der souveräne Umgang mit elektronischen Medien erwartet sowie ein privater Computer mit Internetzugang vorausgesetzt.

Für die Zulassungsverordnungen an den Hochschulstandorten gibt es unterschiedliche landesrechtliche Vorgaben. Entsprechend dem entsprechenden Staatsvertrag und dem Länderrecht werden im Rahmen des Auswahlverfahrens Gespräche mit den Bewerbern/innen für basa-online geführt, da an jeder Hochschule mehr Bewerbungen eingehen, als Studienplätze vorhanden sind (bisher im Verhältnis 4-5 Interessenten auf einen Platz).

Die berufspraktische einschlägige Tätigkeit im Sozialen Bereich wird in diesem Auswahlverfahren berücksichtigt. Die Definition der "Einschlägigkeit" orientiert sich an der intensiven Prüfung der eingereichten Unterlagen der Bewerber/innen.

Die Regelungen der Zulassung zu einem Hochschulstudium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Es gelten die Bestimmungen des Bundeslandes der immatrikulierenden Hochschule:

Bayern: Prüfungsordnung für die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife (ErgPOFHR) und Verordnung über die Qualifikation für ein Studium an den Hochschulen
des Freistaates Bayern und den staatlich anerkannten nichtstaatlichen Hochschulen
(Qualifikationsverordnung - QualV)

Brandenburg: § 8 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG Fassung von 2008 im Anhang

Hessen: Verordnung über den Zugang beruflich Qualifizierter zu den Hochschulen im Lande Hessen

NRW: Gesetz über die Hochschulen des Landes NRW

Rheinland-Pfalz: Studieren ohne Hochschulzugangsberechtigung

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  • Studium via Internet aus Sicht der Studierenden

    Medienkompetenz wird in nahezu allen beruflichen Bereichen als selbstverständlich vorausgesetzt -auch im Bereich der Sozialen Arbeit. Elektronische Medien und Kommunikation durchdringen den Berufsalltag bei der internen Bürokommunikation, Datenverwaltung, Vernetzung mit der (Fach-)Öffentlichkeit und reichen bis zur Klienten/innen-Beratung. EDV-Kenntnisse werden durch ein Hochschulstudium jedoch bislang in der Regel nicht ausreichend vermittelt. Bei basa-online nimmt die Vermittlung von Medienkompetenz von Anfang an einen hohen Stellenwert ein. Die medientechnische Ausrichtung ist zweigleisig: elektronische Medien sind Werkzeug und Lernziel der Ausbildung zugleich. Die Bearbeitung der Online-Module setzt die Beherrschung der elektronischen Werkzeuge voraus und gleichzeitig werden die damit verbundenen Kompetenzen durch tägliche Anwendung trainiert und im Verlauf des Studiums stetig weiter entwickelt.

    Die Didaktik der Online-Lehre kann eine effektivere Nutzung des für das Studium erbrachten Zeitaufwandes bewirken. Denn durch die kooperative und arbeitsteilige Gruppenarbeit, den Austausch über das Forum oder im Chat können Synergieeffekte entstehen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese Techniken erst erlernt werden müssen, weil ansonsten der Arbeitsaufwand im Gegenteil zunächst steigen kann. Die in den Lernstoff eingebetteten Aufgaben und die fachliche online-Betreuung gewährleisten eine individuelle Rückmeldung und damit eine bessere Selbsteinschätzung der Stärken und Schwächen der Studierenden. Die Studierenden müssen regelmäßig und zuverlässig ihre E-Mails abrufen, die Forumsbeiträge lesen, Beiträge posten usw.

>> Lesen Sie hier, was Studierende über basa-online sagen...

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Die Präsenzphasen

Die Studierenden sind an 10 Wochenenden pro Jahr (Ausnahme: FH Münster, HS RheinMain) an ihrer immatrikulierenden Hochschule und es werden die Inhalte und Kompetenzen vermittelt, die sich nicht oder nur bedingt für die internetbasierte Lehre eignen. Darüber hinaus wird in unterschiedlichem Maße diese Zeit genutzt, um Klausuren zu schreiben. Je nach Hochschule werden während dieser Zeit auch die Online-Module vorgestellt und reflektiert. Die Abbrecherquote des Studienganges liegt je nach Hochschule bei 10 bis 20%. Diese geringe Quote ist ganz maßgeblich den Präsenzphasen zuzuschreiben. Ca. alle 4 Wochen sehen sich die Studierenden von Freitagnachmittag bis Samstagabend. So entsteht eine fest definierte "Seminargruppe". Diese Gruppenstruktur gibt den Studierenden Halt (und erzeugt auch ein wenig Druck nicht den Anschluss verlieren zu wollen). Die genauen Termine der Präsenzphasen entnehmen Sie bitte der Homepage der jeweiligen Hochschule.

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Das Betreuungskonzept

Fernstudiengänge erfordern generell ein hohes Maß an Selbstorganisation der Studierenden. Lernen mit Online-Modulen in einer virtuellen Lernumgebung erfordert nicht weniger Selbstdisziplin als im Hörsaal, auch wenn "Multimedia" und "Neue Medien" Zauberwörtern gleichen. Denn erst der regelmäßige, intensive Austausch mit anderen Lernenden und Lehrenden sowie der konstruktive und phantasievolle Umgang mit dem Lehrstoff ermöglicht Interaktion und Lernerfolge.

Die Betreuung der basa-online-Studierenden erfolgt an den Präsenzwochenenden persönlich und darüber hinaus online per E-Mail und im Chat, sowie in der Anfangsphase zusätzlich per Telefon. Es werden Responsezeiten vereinbart, also ein Zeitraum, in welchem die Studierenden mit einer Antwort rechnen können. Es wird unterschieden zwischen einer inhaltlich-fachlichen Betreuung und einer organisatorisch-studienmotivierenden Betreuung.

Die inhaltlich-fachliche Betreuung erfolgt für die Dauer eines Moduls durch die Fachvertreter/innen der immatrikulierenden Hochschule. Virtuelle Lernumgebungen verändern und erweitern die Aufgaben, Funktionen und Rollen der Lehrenden. Es kommt weniger auf die reine Wissensvermittlung an, sondern vielmehr auf die Beratung einzelner Studierender und der Arbeitsgruppen bei der Strukturierung der Lernprozesse, Moderation virtueller Lehrveranstaltungen, Erzeugung eines Diskussionsklimas, Schaffung von Verbindlichkeit sowie der Aufrechterhaltung der Motivation.

Ein/e Studiengangsbetreuer/in is an der jeweiligen Hochschule u. a. für die organisatorisch-studienmotivierende Betreuung der Studierenden verantwortlich. Sie/er berät die Studierenden individuell bei Fragen zur Studienorganisation, zum Zeitmanagement, zu Lerntechniken und zum wissenschaftlichen Arbeiten. Um Frustrationen und Gefühle der Überforderung aufzufangen ist es erfahrungsgemäß insbesondere zum Beginn des Studiums wichtig, die Studierenden einzuweisen, anzuleiten und untereinander zu vernetzen. Gerade im Fernstudium tragen persönlicher Kontakt und individuelle Betreuung entscheidend zum Studienerfolg bei.

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