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Studierende über basa online

Udo K. S., FH Koblenz  

Welche Motivation hatten Sie, das Studium aufzunehmen?
Ich wollte mich persönlich und beruflich weiterentwickeln, mich mit wissenschaftlichen Theorien auseinandersetzen, mich geistig fordern, eine akademischen Grad erreichen. Eine momentane berufliche Unzufriedenheit verändern.

Was war Ihre größte studienorganisatorische Herausforderung?
Zeit und Raum zu schaffen für BASA - online. Was bin ich bereit, für BASA aufzugeben? Learning anytime and anywhere! BASA - Studierende benötigen meines Erachtens ein hohes Maß an intrinsischer Motivation und eine enorme Fähigkeit sich zu strukturieren. D.h. das Studium in den Alltag (Familie, Beruf, Freunde, Hobbys) zu integrieren, gleichzeitig darf der Preis nicht zu hoch sein, sonst verliert man "die Lust am Studieren".

Was war die größte inhaltliche Herausforderung während des Studiums?
Die Auseinandersetzung mit den Rechtsmodulen. Das Erlernen vom "wissenschaftlichen Arbeiten".

Wie sind Sie mit dem online - Studium zurechtgekommen?
Für mich hat das sehr gut funktioniert, ich konnte zu Beginn des Studiums meine wöchentliche Arbeitszeit auf 30 Stunden reduzieren, nach Abschluss des Studiums gehe ich wieder auf eine Vollzeitstelle. Das Lernen via Internet, in einem "virtuellen Klassenraum" ist gewöhnungsbedürftig und ich musste mich reinarbeiten!
Sehr gut, zum Austausch, zur Reflexion, zur Motivation, tun die Präsenzphasen an den Wochenenden und die regionalen Kleingruppen, die entstanden sind.

Hat sich Ihre berufliche Situation durch das Studium geändert oder ist eine Änderung absehbar?
Meine berufliche Situation hat sich in vertikaler und horizontaler Hinsicht verändert/verbessert, d.h. im Gehaltsniveau wie in der beruflichen Funktion. Bin beruflich zufriedener geworden, es kam zu einer Erhöhung meiner Ambiguitätstoleranz.

Thomas F.,
FH Münster
 
 

Die Motivation, mein Studium aufzunehmen bestand darin, einen offiziellen Redeberechtigungsschein für die Tätigkeit zu erlangen, die ich seit über 20 Jahren ausführe. Darüber hinaus finde ich Lernen spannend und erhoffte mir noch mehr Hintergrundwissen für meine berufliche Praxis.

Das Studium fällt mir ausgesprochen leicht, da ich bereits seit über 20 Jahren im sozialen Bereich tätig bin und mir kein Thema fremd ist. Gerne hätte ich die Studienzeit auf 2,5 Jahre verkürzt, was aber aus organisatorischen Gründen nicht möglich war.

Nach der Erledigung der Aufgaben blieb mir noch genügend Zeit, interessante Themen zu vertiefen. Eine spannende Erfahrung war und ist, dass ich mich mit meinen KollegInnen, die i.d.R. vor 15 -20 Jahren studiert hatten, sehr viel inhaltlich auseinandersetze. So war mein Studium Anlass, noch einmal unser Beratungskonzept zu überdenken. Wir haben uns dann jedoch entschieden, weiterhin bei der klientenzentrierten Beratung zu bleiben. Dennoch war diese Auseinandersetzung für alle Beteiligten fruchtbar.

Auch wenn wir hier keine Werbung für BASA machen sollen, für mich ist das online-gestützte Studium die beste Form des Studierens, kann ich doch meine Zeit sehr frei einteilen und muss meine berufliche Tätigkeit nicht unterbrechen. Einsamkeit im Studium kann ich nicht beklagen, da ich mich mit meinen KollegInnen sehr viel darüber austausche und zwei StudentInnen in meiner Nähe wohnen, so dass auch mal eine Diskussion von Angesicht zu Angesicht möglich ist.

Für mich steht jetzt schon fest, dass ich mich für einen online Master-Studiengang im Anschluss entscheiden möchte und wer weiss, vielleicht werde ich bald das eine oder andere BASA-Modul als Dozent betreuen? Auf jeden Fall wäre das für mich eine schöne berufliche Perspektive, die sich durch das Studium ergeben könnte.
Viel Erfolg bei den Bewerbungen an alle Studierwilligen.

Claudia, G.-K.,
FH Münster
 

Meine Familie kann nicht auf meinen finanziellen Beitrag zum Lebensunterhalt verzichten, daher war für mich ein Präsenzstudium bisher ausgeschlossen. Ich war sehr erfreut, als ich von der Möglichkeit hörte "Sozialarbeit" Online studieren zu können.

Die größte Herausforderung während des Studiums war und ist die Koordination von Vollzeittätigkeit, Familie und Studium. Man muss schon sehr genau planen um nicht in Zeitnot zu geraten. Die meisten Dozenten haben aber viel Verständnis für unsere Situation und stehen uns als Studierende, die mitten im Leben stehen, sehr positiv gegenüber.

Die im Studium geforderten Gruppenarbeiten waren für mich in der Umsetzung, bedingt durch unterschiedliche Lebens- und Arbeitsrhythmen der Teilnehmer, sowie die fehlende räumliche Nähe, manchmal sehr grenzwertig. Trotzdem hat die Art des Studiums, jederzeit und überall arbeiten zu können, für mich nur Vorteile gehabt.

Da das Studium für mich die Verwirklichung eines Lebenstraums darstellte hatte ich kaum Probleme mich selbst zum Arbeiten zu motivieren. Während des Studiums habe ich sehr viel gelernt. Das Gelernte konnte ich bereits sehr oft in meinem Beruf als Erzieherin und Kindergartenleiterin umsetzen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich nach Abschluss des Studiums für mich weitere berufliche Perspektiven ergeben.

Mich fasziniert das wissenschaftliche Arbeiten und ich würde gern "den Master" anhängen, doch das soll bei uns der "Familienrat" entscheiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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