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VERÖFFENTLICHUNGEN

November18

Infoveranstaltung am 18.11.2021 / Hochschule Koblenz | Weitere Informationen

Dezember02

Infoveranstaltung am 02.12.2021 / Hochschule RheinMain | Weitere Informationen

Dezember04

Infoveranstaltung am 04.12.2021 / Fachhochschule Fulda | Weitere Informationen

Dezember15

Ende Bewerbungsfrist zum Sommersemester an der FH Münster | Weitere Informationen

Januar15

Ende Bewerbungsfrist zum Sommersemester an der FH Potsdam | Weitere Informationen

Januar15

Ende Bewerbungsfrist zum Sommersemester an der ASH | Weitere Informationen

Podcast

„Im Krisenmodus – Soziale Arbeit zwischen Ausnahmezustand und Aufbruch“

In unserer Podcast-Reihe „Im Krisenmodus – Soziale Arbeit zwischen Ausnahmezustand und Aufbruch“ kommen Menschen aus der Praxis der Sozialen Arbeit zu Wort. In den ersten drei Folgen geht es um die psychosoziale Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, die Arbeit im Justizvollzug sowie die Arbeit mit wohnungslosen Menschen in Notunterkünften. Weitere spannende Podcasts aus der Reihe „Im Krisenmodus – Soziale Arbeit zwischen Ausnahmezustand und Aufbruch“ folgen demnächst.

Publikationen

Inhaltsverzeichnis

I Neue Qualifizierungswege in der Sozialen Arbeit aufbauen

  • Soziale Arbeit berufsbegleitend und onlinebasiert studieren (Gromann, Petra)
  • Online-Studiengänge in der Sozialen Arbeit (Klüsche, Wilhelm)
  • Soziale Arbeit berufsbegleitend online studieren (Griesehop, Hedwig Rosa)
  • Virtuelle Community of Practice – gemeinsam an Schlüsselsituationen lernen (Kunz, Regula; Bettoni, Marco)

II Soziale Arbeit online lehren und studieren

  • So fern so nah (Krause, Hans-Ullrich)
  • Professionalität in der Online-Lehre (Dieckerhoff, Katy)
  • Professionalisierung Sozialer Arbeit durch forschungsgeleitete Lehre (Schmidt-Wenzel, Alexandra; Rubel, Katrin)
  • Online-basierte Begleitung studentischer Praxisforschungsprojekte – ein Erfahrungsbericht (Schönberger, Christine)
  • Subjektorientierte Feedback-Kultur als Kommunikations- und Lerngelegenheit im Online-Studium (Bauer, Edith; Knauf, Helen)
  • Der Studiengang BASA-online als Lernort zur Entwicklung professioneller Identität als Sozialarbeiter*in (Sonnen, Judith)
  • Reflektierte Verbindungen zwischen personalen Ressourcen und fachspezifischem Wissen als Dreh- und Angelpunkte sozialarbeiterischer Professionalität (Karollus, Sandra)
  • Live-Classroom als virtuelle Lehr-Lernumgebung (Nebel, Eckart)
  • Die Förderung der professionellen Handlungskompetenz in der Sozialen Arbeit (Neumann, Olaf)

III Kooperative Bezüge herstellen und Qualität entwickeln

  • Vorteile von Vernetzung und Kooperation beim Anbieten von onlinegestützten Studienangeboten im Bereich Sozialer Arbeit (Menzel, Daniela)
  • Das Theorie-Praxis-Verhältnis der Sozialen Arbeit in Studium und Lehre (Fretschner, Rainer)
  • Kollegiale Beratung online als Brücke zwischen Studium und Praxis der Sozialen Arbeit (Arnold, Patricia; Schindler, Wolfgang)
  • Qualitätsentwicklung in online-gestützten berufsbegleitenden Studiengängen der Sozialen Arbeit (Arnold, Patricia; Kumar, Swapna)

Fachvorträge

Titelbild des Flyers des Fachtags

Fachtag an der Hochschule Koblenz

Social Media – Wenn online-Präsenz das Leben offline setzt

23.10.2019

Der Fachtag „Social Media – Wenn online-Präsenz das Leben offline setzt“, der von der Projektwerkstatt Soziale Arbeit in Psychiatrie und Suchtkrankenhilfe unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Ningel am 23.10.2019 ausgerichtet wurde, thematisierte die wachsende Vielfalt moderner Medien, die zunehmende Masse an Informationen sowie die hohe Geschwindigkeit der digitalen Welt. Die daraus entstehenden Herausforderungen aber auch Chancen und Möglichkeiten für die Soziale Arbeit wurden bei dieser Fachtagung hervorgehoben.

Neben zwei Impulsvorträgen von Dr. Elisa Wegmann und Dr. Roland Gimmler sowie einem Debattierclub zum Thema ‚Digitalisierung – Eine Bereicherung für Soziale Berufe‘ hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die aktuelle Thematik im Rahmen von zahlreichen Workshops zu diskutieren.

Fachtag Herausforderung Digitalisierung an der ASH

Fachtag an der Alice Salomon Hochschule

Herausforderung Digitalisierung

29.01.2019

Die Digitalisierung verändert die Soziale Arbeit in Lehre, Forschung und Praxis. Bislang werden im Kontext der Hochschulen (als Lehr- und Lernorte) überwiegend die technischen und infrastrukturellen Aspekte der Digitalisierung thematisiert. Der Fachtag HERAUSFORDERUNG DIGITALISIERUNG wendet sich den didaktischen und methodischen Herausforderungen zu, die mit der Digitalisierung von Studium und Lehre der Sozialen Arbeit verbunden sind.

Derzeit verändern sich sowohl die Arbeitsbedingungen der Sozialen Arbeit als auch die Lebenswelten der Klient*innen durch den Einsatz digitaler Medien fundamental. Diese Entwicklung ist mit zahlreichen Fragen verbunden: Wie sind Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit auf die digitale Gesellschaft vorbereitet? Welche professionellen Strategien im Umgang mit digitalisierten Lebens- und Arbeitswelten sind notwendig? Wie verändert sich das Qualifikations- und Kompetenzprofil der Sozialen Arbeit durch Prozesse der Digitalisierung?

In Studienprogramme der Sozialen Arbeit hat die Digitalisierung bereits Einzug gehalten. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Soziale Arbeit online (BASA-online) wird in Kooperation mit dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund (zfh) seit 2003 an insgesamt sieben Hochschulen angeboten und es konnten in den vergangenen Jahren umfangreiche Erfahrungen in der digitalen Lehre gesammelt werden. Aber auch hier stellen sich neue Fragen: Welchen Beitrag können berufsbegleitende Online-Studiengänge bei der partizipativen und demokratischen Gestaltung der Digitalisierung für Studium, Lehre und Praxis leisten? Welche Fragen müssen beantwortet werden, wenn die Herausforderung, die Perspektiven und Erwartungen der Klient*innen zu berücksichtigen, angenommen wird?

Der Fachtag HERAUSFORDERUNG DIGITALISIERUNG des Studiengangs BASA-online an der Alice Salomon Hochschule Berlin richtet sich an Lehrende, Studierende, Alumni, Mitarbeiter*innen von Hochschulen und Kolleg*innen aus der Praxis. Ziel ist es, die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung von Lehre und Studium der Sozialen Arbeit in den Blick zu nehmen und neue Impulse für curriculare, didaktische und methodische Innovationen zu setzen.

Auszeichnungen

Absolventin Frau Fuchs mit dem Förderpreis 2019

Förderpreis 2019

Preisverleihung für die Abschlussarbeit „Gesellschaftsspiele als Medium der Sozialen Arbeit“

Hochschule Fulda

Der jährliche gemeinsame, mit 1.000 Euro dotierte Förderpreis des Deutschen Berufsverbands für Sozialarbeit e.V. (DBSH) und des Fachbereichstags Soziale Arbeit (FBTS) für herausragende Abschlussarbeiten in der Sozialen Arbeit, der an eine BA-Absolventin/einen BA-Absolventen einer Fakultät/eines Fachbereichs Sozialwesen, Sozialarbeit, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder Heilpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland verliehen wird, hat im Jahr 2019 Petra Fuchs erhalten.

Frau Fuchs ist Absolventin des Studiengangs BASA-online, ausgezeichnet wurde Frau Fuchs für ihre Bachelorarbeit „Gesellschaftsspiele als Medium der Sozialen Arbeit – wie Spielen Generationen verbindet. Eine theoretisch-empirische Betrachtung“.

Foto: Anika Reifenhäuser
Fernstudienpreis 2018 des zfh

Mitarbeiterin der Hochschule Koblenz in der Kategorie „Fernstudium als Karrieremotor“ mit zfh-Preis ausgezeichnet

Hochschule Koblenz

Anika Reifenhäuser, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Koblenz im Fachbereich Sozialwissenschaften, ist in der Kategorie „Fernstudium als Karrieremotor“ mit dem mit 1.000 Euro dotierten Fernstudienpreis des Zentrums für Fernstudien im Hochschulverbund (zfh) ausgezeichnet wurde. Sie hat den Preis, den das zfh im Rahmen seines 20-jährigen Bestehens ausgelobt hatte, für ihre Projektskizze „Digital kompetent per Fernstudium“ erhalten.

In der Kategorie „Fernstudium als Karrieremotor“ waren Ideen und Vorschläge zur innovativen Ausgestaltung des Fernstudiums gesucht worden, um Studierende wie Unternehmen voranzubringen – und zwar im Hinblick auf innovative Studieninhalte, zukunftsorientierte Qualifizierung und Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden und/oder Instrumente zur Personalentwicklung und Personalbindung für Unternehmen. Anika Reifenhäuser hatte in ihrem Beitrag „Digital kompetent per Fernstudium“ ein Studienangebot entworfen, das die Studierenden auf die digitalen Herausforderungen der Arbeitswelt vorbereiten soll, die verstärkt nach kreativen, lösungsorientierten Persönlichkeiten verlangt.

„Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und ihr Wissen in zunehmend digitalisierten Arbeitswelten anwenden. Sie sind gefordert, agil auf neue Entwicklungen reagieren zu können und entsprechende Transferleistungen zu erbringen“, so Reifenhäuser. Die curriculare Anpassung daran stellt für einzelne Hochschulen oder Studiengänge allein oft eine Herausforderung dar. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund und mittels modularisierter Angebote von und für alle Hochschulen im zfh-Verbund könnte dem Bedarf an zukunftsorientierter Kompetenzentwicklung gemeinsam nachgegangen werden.

Auszeichnung Bachelorarbeit 2017

„Partizipation in der Sozialpsychiatrie. Die Bedeutung von Mitbestimmung aus Sicht der Adressaten“

Fachhochschule Münster

Dass die Diagnose einer psychischen Erkrankung häufig immer noch mit der Auffassung korreliert, die Betroffenen könnten keine selbstbestimmten Entscheidungen mehr treffen, bildet den Ausgangspunkt der Arbeit von Daniel Manca. Er rückt die Sichtweisen, Wahrnehmungen und Bedeutungszuschreibungen der Betroffenen selbst ins Zentrum seiner Untersuchung zur „Partizipation in der Sozialpsychiatrie“. Vor diesem Hintergrund befragte Manca psychisch erkrankte Bewohner einer Außenwohngruppe, wie sie ihren Einfluss zum Beispiel auf die Raum- und Zeitgestaltung, die Aufklärung über Medikamente oder ihre Mitsprache bei psychopharmakologischer Behandlung im sozialpsychiatrischen Alltag bewerten.

Die Untersuchungsergebnisse verdeutlichen, dass die Bewohner ihren Möglichkeiten zur Mitbestimmung grundsätzlich eine sehr hohe subjektive Bedeutung geben. Als besonders signifikant arbeitet Manca allerdings heraus, dass die Betroffenen die Relevanz ihrer Einflussnahme auf die Gestaltung ihres persönlichen Sozialraums wesentlich höher bewerten als die Möglichkeiten einer Einflussnahme über vorgegebene Partizipationsinstrumente wie Hausversammlungen oder gewählte Gremien.

Foto von Marie-Sophie Schindeldecker
Sonderpreis Chancengleichheit 2015

Auszeichnung der Bachelorarbeit „Dem Leben gewachsen… – Resilienzförderung in der Heimerziehung unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Beziehung und Vertrauen“

Fachhochschule Münster

In der Bachelorthesis „Dem Leben gewachsen… – Resilienzförderung in der Heimerziehung unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Beziehung und Vertrauen“ befasste sich Marie-Sophie Schindeldecker vor allem mit den Theorien über Grundvertrauen und Spiritualität von Simon Peng Keller. Diese setzte sie in Relation zu ihren beruflichen Erfahrungen im katholischen Kinder- und Jugendhilfezentrum Marienpflege. Im Mittelpunkt dabei standen die zwei Aspekte Beziehung und Vertrauen, konkret die Beziehung zu einer stabilen Bezugsperson, die Bedeutung von Freundschaften/Peergroups und Mensch-Tier-Beziehungen. Fazit: Funktionieren diese Säulen, machen Menschen wieder die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und entdecken die Möglichkeiten ihrer individuellen Ressourcen – dann wird es möglich, sich von negativen, belastenden Erfahrungen zu distanzieren, sich von der Opferrolle zu lösen und Leben neu zu gestalten, so Schindeldecker.

Foto von Prof. Dr. Jörn Dummann

Bologna-Preis 2015 für Exzellente Lehre

Wissen –­ Können –­ Haltung

Fachhochschule Münster

Diese Überschrift gibt der Preisträger 2015 seinem Lehrkonzept. Aus seiner Sicht befähigt alleine das vermittelte Wissen die Studierenden nicht, fachlich fundiert in der Praxis der Sozialen Arbeit tätig zu sein. Man muss es auch anwenden können – und nicht zuletzt eine eigene fachliche Haltung gegenüber seiner Arbeit ausbilden.

Dieses Know-how vermittelt Prof. Dr. Jörn Dummann konsequent unter Einsatz neuer Medien: Videoaufzeichnungen, interaktive Online-Vorlesungen, Live-Classrooms oder Podcasts – ganz bewusst schafft der Professor zielgerichtete Angebote, um den Anforderungen seiner Studierenden gerecht zu werden.

Das erfordert hohe Flexibilität: Präsenzsprechstunden oder Telefonate machen bei Dummann nur noch die Hälfte der Beratungszeit aus. Online-Sprechstunden haben einen großen Anteil eingenommen und gehen nicht selten bis 23 Uhr. Und das honorieren seine Studierenden: In Evaluationen erhält der Professor regelmäßig Bestnoten.
Mit dem Bologna-Preis zeichnet die Hochschule nun dieses hohe Engagement aus.