Staatlich akkreditiert

STUDIUM BASA-online

Oktober14

Info-Veranstaltung: BASA-online an der FH Münster studieren | Weitere Informationen

Dezember05

Info-Veranstaltung: BASA-online an der FH Potsdam studieren | Weitere Informationen

Dezember15

Ende Bewerbungsfrist zum Sommersemester an der FH Münster | Weitere Informationen

Januar15

Ende Bewerbungsfrist zum Sommersemester an der FH Kiel | Weitere Informationen

Januar15

Ende Bewerbungsfrist zum Sommersemester an der FH Potsdam | Weitere Informationen

Januar15

Ende Bewerbungsfrist zum Sommersemester an der ASH | Weitere Informationen

ÜBERBLICK

Abschluss Bachelor of Arts, Soziale Arbeit
Staatliche Anerkennung Je nach Bundesland der zulassenden Hochschule ist der zusätzliche Erwerb der staatlichen Anerkennung in Abhängigkeit von der eigenen Praxisstelle möglich.
Weitere Informationen zur staatlichen Anerkennung an den einzelnen Standorten finden Sie auf dieser Seite weiter unten.
Credit Points (ECTS) in der Regel 210 CP
Regelstudienzeit 8 Studienhalbjahre, 4 Jahre
Wöchentlicher Studienaufwand 20 bis 25 Wochenstunden
Studienstruktur Teilzeitstudium, berufsbegleitend, blended learning mit ca. 75% Online- und 25% Präsenzanteilen
Prüfungssprache Deutsch
Kosten Die Kosten des Studiums umfassen:
  • der reguläre Semesterbeitrag der Hochschule, an der Sie immatrikuliert sind (je nachdem, ob in diesen Gebühren ein Semesterticket enthalten ist, beträgt der Semesterbeitrag zwischen 60 und 290 Euro pro Semester)
  • Modulbereitstellungsentgeld je Online-Modul: 65 Euro (insgesamt 17 Online-Module = 1.105 Euro; i. d. R. 2 bis 3 Online-Module je Studienhalbjahr)
  • Kosten für die Teilnahme an den Präsenztagen, welche i.d.R. 1 x im Monat an aufeinanderfolgenden Tagen (1,5 bis 4) stattfinden (Fahrtkosten, Übernachtungs- und Verpflegungskosten)
  • Kosten für privaten Internetzugang, private Hard- und Software
  • Ausgaben für Fachliteratur
Weitere Informationen zum Studiengang?
Dann besuchen Sie unseren
online-Studienwahlassistenten.

Standorte

  • Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Hochschule Fulda
  • Fachhochschule Kiel
  • Hochschule Koblenz
  • Hochschule München
  • Fachhochschule Münster
  • Fachhochschule Potsdam
  • Hochschule RheinMain (Wiesbaden)

Kontakt zu den Hochschulen

VORAUSSETZUNGEN

Hochschulzugangsberechtigung

In der Regel wird eine Hochschulzugangsberechtigung benötigt (Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife). An allen Hochschulen können Sie jedoch einen Studienplatz auch als beruflich Qualifizierte*r (mit abgeschlossener Berufsausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung) ohne einen der aufgelisteten Abschlüsse erhalten. Bitte informieren Sie sich bei der jeweiligen Hochschule, an der Sie sich bewerben wollen, da die entsprechenden Voraussetzungen je nach Bundesland unterschiedlich geregelt sind.

Berufstätigkeit vor dem Studium

In der Regel ist eine einschlägige berufliche Tätigkeit im Bereich der Sozialen Arbeit vor dem Studium nachzuweisen. Der Umfang (mind. 15 bzw. 19 Wochenstunden) und die Dauer (mind. 1,5 bzw. 3 Jahre) der geforderten Berufspraxis variieren je nach Standort. Bitte erkundigen Sie sich bei der jeweiligen Hochschule, bei der Sie sich bewerben wollen.

Sie erfüllen diese Voraussetzung nicht? Dann könnte der Studiengang BASA-dual an der Hochschule Fulda für Sie interessant sein! Weiter zum Studiengang BASA-dual

Berufstätigkeit während des Studiums

In der Regel wird eine studienbegleitende Berufstätigkeit in einem Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit im Umfang von mindestens 15 Wochenstunden gefordert. Auch hier variiert der konkrete Umfang je nach Bundesland.

Technische Anforderungen

Für die Teilnahme am Studium ist weiterhin erforderlich:

  • Computer (Laptop oder Desktop)
  • Headset und Webcam
  • Eine schnelle Internetverbindung (mind. DSL 6000 / 6 Mbit/s)
  • Sicherheit im Umgang mit diesen Geräten, Standard Textverarbeitungprogrammen und dem Internet

Zeitliche Anforderungen

Der Studiengang BASA-online ist als berufsbegleitender Teilzeitstudiengang konzipiert. Der wöchentliche Zeitaufwand für das Studium beträgt ca. 20 bis 25 Stunden.

Neben dem Studium empfehlen wir daher eine berufliche Tätigkeit von maximal 25 Stunden pro Woche.

ZIELGRUPPE

Der Studiengang BASA-online richtet sich an Berufstätige in der Sozialen Arbeit, die neben dem Beruf den Bachelorabschluss in Sozialer Arbeit erwerben möchten. Der Altersdurchschnitt der Studierenden liegt in der Altersgruppe von 35 bis 40 Jahren, auch über 50-jährige Studierende sind bei BASA-online keine Ausnahme.

Zitate von BASA-online-Studierenden und Absolvent*innen

Foto: Studierende der Hochschule RheinMain

Elena „Neben meinem beruflichen Alltag als Erzieherin kann ich theoretisches Fachwissen erwerben und dieses direkt in der Praxis anwenden. Außerdem habe ich die Möglichkeit, mich in vielen sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern qualifiziert und professionell weiterzubilden und neue berufliche Chancen zu erhalten.“

Foto Studierender ASH Berlin

Michael „Ich war und bin überwältigt von der Zeit an der Hochschule. Wir hatten wirklich Glück, dass hier alles gestimmt hat: die Dozenten, die Kommilitonen und die Inhalte. Zwar war das Studium höchst anspruchsvoll, dennoch haben wir es mit Optimismus, Freude und Geduld geschafft.“

Foto: Studierende der ASH

Sarah „Ich schätze die Gemeinschaft des Semesters, auch wenn wir uns so selten sehen. Sofort nach den ersten Präsenztagen gründeten wir Gruppen, um mobil kommunizieren zu können. […] Ich bin überrascht über die sehr wohlwollende und hilfsbereite Stimmung in unserem Semester.“

Foto: Studierender der ASH

Sebastian „Wenn ich früher Arbeitssituationen aus dem Bauch heraus hinterfragte und gefärbt durch meinen persönlichen Hintergrund einordnete, habe ich jetzt ein steigendes Repertoire an Handlungsmöglichkeiten durch mehr Wissen. Das führt zu einer wacheren, stärker hinterfragenden und oft auch kritischeren Einstellung, das Werkzeug ist professioneller geworden.“

Abschlussrede von dem für seine Bachelorarbeit ausgezeichneten Absolventen Herr Sailer, welcher mit einer Parabel das Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit beschreibt.

Video in Gebärde mit Gebärdendolmetscherin

Erfahrungsberichte

Wer könnte Erfahrungen mit BASA-online besser beschreiben als die Absolvent*innen selbst?

Mike

ist gelernter Industriekaufmann und staatlich geprüfter Betriebswirt. 2018 hat er an der FH Münster das Bachelorstudium Soziale Arbeit (BASA-online) abgeschlossen. Heute leitet er eine Berufsbildungseinrichtung bei der Lebenshilfe Detmold e.V. Wir haben mit ihm über seine Studienmotivation und die Herausforderungen gesprochen – und was er Studieninteressierten rät. Zum Interview

Linda

Linda ist vielseitig aufgestellt: Die gelernte Köchin und studierte Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement arbeitet derzeit als Integrationsbegleitung für Menschen mit Behinderung. Nebenberuflich studiert sie Soziale Arbeit (BASA-online) an der Hochschule Fulda. Wie die 29-Jährige zu dem Studium gekommen ist und was sie Studieninteressierten rät? Erfahrt es im Interview!

Dennis

hat eine Ausbildung zum Erzieher in Marburg gemacht. Im Juni 2022 erhält der 31-Jährige seinen Bachelorabschluss in Soziale Arbeit (BASA-online) an der Fachhochschule Potsdam. Da das Studium BASA-online berufsbegleitend ist und so Theorie und Praxis miteinander verknüpft werden können, arbeitete er während des Studiums als Erzieher im Notdienst bei der Stadt Dresden. Nun blickt er auf sein Studium zurück – und verrät uns, was er noch vorhat. Zum Interview

Sie wollen noch mehr Stimmen zum Studiengang BASA-online hören? Hier geht’s zu Videointerviews mit unseren Lehrenden, Studierenden und Absolvent*innen auf unserem Online-Studienwahlassistenten.

Interviews mit Studiengangsleitungen: 7 Fragen an ...

Hedwig Griesehop ist 2003 an die Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) berufen worden und leitet dort seit 2010 den Studiengang BASA-online. Sie ist Diplom-Psychologin und Diplom Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin und hat an der Universität Bremen zum Thema „Leben mit Multipler Sklerose: Lebensgestaltung aus biographischer Sicht“ promoviert. Wir haben der Sprecherin des Hochschulverbunds BASA-online sieben Fragen gestellt, um mehr über die Person, ihren Lebensweg und ihre Motivation zu erfahren.

Hallo Frau Griesehop! Was uns als erstes interessiert: Wie kamen Sie zur Professur im Themenfeld Soziale Arbeit?
Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit habe ich unter anderem im Sozialpsychiatrischen Dienst, in der Krisenintervention gearbeitet. Als Sozialarbeiterin hat es mir sehr gefallen mit Klient*innen nach Hilfebedarfen und Interventionsmöglichkeiten zu suchen. Ich wollte noch mehr Verstehenszugänge und mich interessierte die Psychologie. Also entschied ich mich zu studieren. Nach dem Psychologiestudium hatte ich die Möglichkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Bremen zu promovieren und zugleich auch als Dozentin in der Lehre im Studiengang Sozialarbeitswissenschaften tätig zu sein. Es hat mir große Freude bereitet, Studierende der Sozialen Arbeit zu unterrichten. Ich weiß aus eigenen Praxiserfahrungen, dass Sozialarbeiter*innen / Sozialpädagog*innen anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen haben und es gibt viele Schnittmengen zwischen der Sozialarbeitswissenschaft und der Bezugswissenschaft Psychologie. Das ist ein spannendes Thema, würde aber hier den Rahmen sprengen. Deshalb belasse ich es dabei …. Seit 2003 bin ich mit großer Freude an der Alice-Salomon-Hochschule und habe eine Professur für Theorie und Praxis der Methoden Sozialer Arbeit inne.

Wären Sie nicht Professor*in geworden – welchen Beruf hätten Sie dann vermutlich gewählt?
Ich wäre als Psychotherapeutin tätig.

Ein Lebenslauf zeigt oftmals nur die erfolgreichen und beruflichen Aspekte. Welchen Punkt haben Sie nicht im Lebenslauf stehen?
Ich habe vor vielen Jahren für drei Monate auf einer Schweizer Alm gearbeitet, das war eine tolle Erfahrung. Ich habe gelernt Kühe per Hand zu melken, Käse zu machen und vieles mehr.

Als Professorin lehren Sie nicht nur, sondern Sie forschen auch. Was sind Ihre Schwerpunkte?
Ich bin Biographie- und Lebensweltforscherin und aktuell leite ich ein Projektvorhaben zur Weiterentwicklung hybrider Lehr-Lernformate.

Sie leiten den online-gestützten und berufsbegleitenden Studiengang BASA-online an der ASH Berlin. Warum ist BASA- online eine gute Wahl?
Oh – viele gute Gründe könnte ich aufzählen. 2009 hatten wir an der ASH Berlin die Chance 40 neue Studienplätze finanziert zu bekommen und wir hätten diese Plätze einfach dem bestehenden Präsenzstudiengang Soziale Arbeit an der ASH zuschlagen können. Aber wir haben uns anders entschieden und das war eine richtige Entscheidung. Wir wollten unbedingt die Zielgruppe der nicht-traditionellen Studierenden erreichen, die berufstätig, älter und hochmotiviert sind, denn durch das Hochschulstudium der Sozialen Arbeit können sie ihren beruflichen Status etc. enorm verbessern. Ich muss sagen, die Studierenden begeistern mich. Sie bringen so viel an Berufserfahrung mit, sie haben Lust auf wissenschaftliches Wissen und die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist gegeben. Das macht Spaß und die Zielgruppe ist motiviert und das wiederum wirkt sich auch auf mich aus, so dass ich mich sehr gerne als Lehrende und als Studiengangsleiterin engagiere. Eine Besonderheit gibt es bei uns an der ASH Berlin bezüglich der Zugangsvoraussetzungen. Wir haben bewusst auf Eignungstest usw. verzichtet, weil wir all denjenigen, die die Voraussetzungen für einen Studienplatz mitbringen, das Studium ermöglichen wollen und dementsprechende Unterstützungsleistungen gerne geben. Wir setzen auf Lernprozesse und Kompetenzerwerb und auf Fehlerfreundlichkeit. Lerncoaching ist uns wichtig und das geschieht sehr ausführlich gerade zu Beginn des Studiums. Studierende erhalten zu ihren eingereichten Teilaufgaben ausführliches Feedback und somit die Möglichkeit eigene Lernprozesse anzustoßen. Diese Form der Begleitung ist besonders und für alle Seiten sehr gewinnbringend.

Wenn Sie ein Buch auswählen müssen, das Sie nachhaltig geprägt hat, welches wäre das und warum?
Kein leichtes Unterfangen, es gibt viele Bücher, die mich berührt, begeistert, nachdenklich etc. gemacht haben und einen Platz im Bücherregal auf Dauer gefunden haben.  Eines davon ist „Das Buch der Unruhe“ von Fernando Pessoa von 1995. Es ist in so wohlformulierter Sprache verfasst und menschliche Abgründe, Suchbewegungen, emotionale Zustände etc. werden eindrücklich beschrieben. Ein Lesevergnügen!

Letzte Frage: Auf was freuen Sie sich derzeit am meisten?
… auf ein paar Tage verreisen und am Meer Spazierengehen und ein angefangenes Buch zu Ende lesen (Manchmal ist es Federleicht – Von kleinen und großen Abschieden, Christine Westermann).

Vielen Dank für das Interview!

Gudrun Perko wurde im Jahr 2013 als Gastprofessorin auf die Professur für Gender Mainstreaming und Diversity Managing an der FH Potsdam berufen, seit 2017 ist sie Professorin für Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Gender, Diversity und Mediation. Sie ist Diplom-Sozialarbeiterin, Philosophin, Social Justice & Diversity Trainerin und Mediatorin. Wir haben der BASA-online-Studiengangsleiterin sieben Fragen gestellt, um mehr über die Person, ihren Lebensweg und ihre Motivation zu erfahren.

Hallo Frau Perko! Was uns als erstes interessiert: Wie kamen Sie zur Professur im Themenfeld Soziale Arbeit?
Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit und nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten als Sozialarbeiterin in Österreich habe ich mich entschlossen, Philosophie zu studieren. Nachdem ich lange Zeit sehr in der Praxis der Sozialen Arbeit „steckte“ und mich danach intensiv mit Theorie beschäftigte, konnte ich nach einigen Jahren beides verbinden: Praxis und Theorie und umgekehrt. Diese Verbindung und die Tatsache, dass mir die Arbeit mit Student*innen sehr viel Freude bereitete und immer noch bereitet, brachten mich auf die Idee, Professorin im Bereich Soziale Arbeit werden zu wollen. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat – und sehr, dass ich in Potsdam gelandet bin.

Wären Sie nicht Professorin geworden – welchen Beruf hätten Sie dann vermutlich gewählt?
Das ist eine gute Frage. Ich hatte nicht von Anbeginn, also nach meinem Studium, die Vorstellung, Professorin werden zu wollen. Entweder ich wäre Sozialarbeiterin geblieben oder hätte mich weiter im Bereich der Philosophie umgesehen. Vermutlich wäre ich aber Fotografin geworden, weil ich mich zur Zeit beider Studien (Soziale Arbeit und Philosophie) intensiv mit fotografischen Projekten beschäftigt und einige realisiert habe.

Da müssen wir nachfragen: Fotografische Projekte?
Ich war beflügelt davon, beispielsweise das Thema Konstruktion und Dekonstruktion fotografisch umzusetzen. Sie können sich das in etwa so vorstellen, dass ich Personen, aber auch Gegenständen fotografiert habe, die die vermeintliche Normalität darstellen und sie dann so bearbeitet habe, dass die Fotos diese infrage gestellt, verändert, pluralisiert haben.

Ein Lebenslauf zeigt oftmals nur die erfolgreichen und beruflichen Aspekte. Welchen Punkt haben Sie nicht im Lebenslauf stehen?
Ja, so ist das; im Lebenslauf stehen die Erfolge. Nicht darin aufgenommen sind beispielsweise Projekte, die gescheitert sind. Diese gab es selbstverständlich auch in meinem Leben (zum Beispiel ein nicht bewilligtes Praxisprojekt, das ich in jüngeren Jahren konzipierte und von dem ich überzeugt war). Absagen schmerzen. Heute weiß ich, dass Scheitern immer auch dazugehört. Heute weiß ich aber auch (ich spreche jetzt nicht von dem Praxisprojekt), dass die Gründe eines Scheiterns oft strukturelle sind, dass es eine sogenannte „gläserne Decke“ gibt, die Personen aufgrund von bestimmten Diversitätskategorien (wie soziale Herkunft, Alter, Geschlecht und vieles mehr), die Träume, Visionen oder Vorhaben verunmöglicht. Das ist nichts Abstraktes, sondern gesellschaftliche Realität.

Als Professorin lehren Sie nicht nur, sondern Sie forschen auch. Was sind Ihre Schwerpunkte?
Es gibt verschiedene Arten von Forschung. Mein Schwerpunkt (auch wenn ich ab und zu auch qualitative Forschungen durchgeführt habe und durchführe) liegt in der Grundlagenforschung und der Theoriebildung. Hier sind meine Schwerpunkte unter anderem Social Justice und Diversity (dazu habe ich mit Leah Carola Czollek und anderen Kolleg*innen ein eigenes Bildungskonzept entwickelt – wir bieten dazu seit 2012 an der Zentrale Weiterbildung der Fachhochschule Potsdam in Kooperation mit unserem Institut „Social Justice und Radical Diversity“ eine Ausbildung an), Ethik, Gender/Queer im Kontext der Sozialen Arbeit und immer wieder auch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Diskriminierungsformen (hier habe ich beispielsweise das Konzept der Diskriminierungskritischen Sozialen Arbeit entwickelt). Aber das kann alles gegoogelt oder auf meiner persönlichen Webseite der Fachhochschule Potsdam nachgelesen werden oder ist in meinen Büchern nachzulesen. Wichtig ist mir, meine Forschungsschwerpunkte immer auch in die Lehre einzubringen.

Sie leiten den online-gestützten und berufsbegleitenden Studiengang BASA-online an der FH Potsdam. Warum ist BASA- online eine gute Wahl?
An der Fachhochschule Potsdam ist es uns im Studiengang BASA-online ein sehr großes Anliegen, Menschen, die bisher durch die „gläserne Decke“ aufgrund ihres Alters, ihrer sozialen Herkunft und Vieles mehr, oder auch aufgrund von anderen Gründen, keinen Zugang zum Hochschulstudium hatten, anzusprechen und ihnen ein Studium zu ermöglichen. Wir bieten die Möglichkeit, Soziale Arbeit auf dem neuesten Stand zu studieren, der dann wiederum in ­die eigene Praxis eingebracht werden kann. Die Student*innen bringen ihre Praxiserfahrungen ein, können Netzwerke bilden und die verschiedenen Perspektiven austauschen. Sie qualifizieren sich für einen neuen Beruf, der ihren beruflichen Status verändern kann – und Menschen, mit denen sie arbeiten, zugutekommt.

Wenn Sie ein Buch auswählen müssen, das Sie nachhaltig geprägt hat, welches wäre das und warum?
Ein Buch zu nennen, wäre mir zu wenig. Es gab und gibt viele Bücher, die mich geprägt haben und/oder immer wieder prägen. Am meisten prägten und prägen mich Bücher (wissenschaftliche Bücher, Sachbücher, aber auch Romane), die sich kritisch mit der Gesellschaft, dem Leben beziehungsweise mit Menschen in ihrer Vielfalt und in ihren vielfältigen Lebensentwürfen auseinandersetzen.

Letzte Frage: Auf was freuen Sie sich derzeit am meisten?
Als recht neue Studiengangsleitung freue ich mich am meisten darauf, dazu beitragen zu können, eine sehr gute Qualität der Lehre beizubehalten und weiterzuentwickeln, die inhaltlich auf dem neuesten Stand ist und in der innovative Praxen der Online-Lehre zum Tragen kommen. Wichtig ist mir zudem eine anerkennende Atmosphäre zwischen den Dozent*innen und den Student*innen und unter den jeweiligen Gruppen, um einen dialogischen Lern- und Lehrraum zu ermöglichen. Dabei unterstütze ich gerne Student*innen und Dozent*innen.

Vielen Dank für das Interview!

Andrea Schmidt leitet seit Oktober 2021 zusammen mit Prof. Dr. Gudrun Perko den berufsbegleitenden Studiengang Soziale Arbeit BASA-online. Die Doktorin der Philosophie hat Erziehungswissenschaften an der TU Berlin studiert und im Jahr 2005 ein berufsbegleitendes Masterstudium der Personalentwicklung an der TU Kaiserslautern abgeschlossen. Seit dem Jahr 2010 ist die Diplom-Pädagogin an der Hochschule Potsdam tätig. Wir haben der BASA-online-Studiengangsleiterin Prof. Dr. Schmidt sieben Fragen gestellt, um mehr über die Person, ihren Lebensweg und ihre Motivation zu erfahren.

Hallo Frau Schmidt! Was uns als erstes interessiert: Wie kamen Sie zur Professur im Themenfeld Soziale Arbeit?
Nach dem Studium und Tätigkeiten in der Jugendarbeit und der gewerkschaftlichen Jugendbildung bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin wieder an die Universität zurückgekehrt um zu promovieren. Ich habe in der Zeit tiefe Einblicke in den Hochschulbetrieb bekommen und gesehen, was Professor*innen ganz konkret tun. Dieser Mix aus Lehre, Forschung, Projektarbeit und Selbstverwaltung hat mich sehr fasziniert. Diese Freiheiten für das eigene Handeln und Denken sind so groß wie in kaum einem anderen Beruf. Die Arbeit mit Studierenden und Kolleg*innen ist anregend und bereichernd. Außerdem ähnelt kein Tag dem anderen. Das finde ich großartig, denn für einen „Nine-to-five-Job“ bin ich nicht gemacht – das habe ich im Laufe meines Berufslebens gelernt.

Wären Sie nicht Professor*in geworden – welchen Beruf hätten Sie dann vermutlich gewählt?
Innenarchitektin wäre ich gerne geworden, denn mich haben Fragen der Raumästhetik immer schon fasziniert. Schon als Kind habe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten umgeräumt und umdekoriert. Das geht mir heute noch so. Dann muss ich mich manchmal bremsen, um nicht ständig mein Haus neu einzurichten oder die Wände neu zu streichen. Immer wenn ich neu wo eingeladen bin, studiere ich die Wohnung (unauffällig) ganz genau, um sie dann später in meinem Kopf umzubauen. Das ist ein kleiner Spleen von mir. Um den Beruf in den 1980er-Jahren zu ergreifen, hätte ich zuvor eine Tischlerlehre o.ä. machen müssen. Das hat damals nicht geklappt. Vielleicht mache ich noch eine entsprechende Ausbildung. Es muss kein ganzes Studium sein, denn Abschlüsse habe ich ja genug. Dabei würde es mir auch weniger darum gehen, qualifizierter hübsche Einrichtungsvorschläge zu machen, sondern vielmehr darum, (Raum)Ästhetik mit Sozialer Arbeit zu verknüpfen.

Erlauben Sie uns die Nachfrage: Wie verknüpft man (Raum)Ästhetik mit Sozialer Arbeit?
Heinrich Zille hat gesagt, dass man einen Menschen mit einer Wohnung genauso erschlagen könne wie mit einer Axt. Dass Räume Wirkungen auf Menschen erzielen, ist keine neue Erkenntnis. Wir merken an uns selbst, wo wir uns wohlfühlen oder eben auch nicht. Die Architekturpsychologie ist ein recht neuer wissenschaftlicher Zweig und setzt sich mit den Wechselwirkungen von Raum und Psyche auseinander. So ist die Wirkung von Räumen auf vulnerable Menschen intensiver als bei weniger belasteten Menschen. In der Sozialen Arbeit haben wir es mit Klient*innen zu tun, die mit komplexen Problemlagen befasst sind. Beratungsräume und Büros von Sozialarbeiter*innen sehen oftmals nicht besonders ansprechend aus. Die Frage ist nun, wie solche Raumsettings mit möglichst wenig Ressourceneinsatz so gestaltet werden können, dass sie bei den Beteiligten weniger Stress und mehr positive Emotionen auslösen. Ein weiterer Anknüpfungspunkt könnten die Wohnungen der Klient*innen selbst sein. Hier kann die Ästhetisierung der Räume ein gemeinsames Projekt werden, welches Klient*innen dazu ermutigt, sich ihre Räume mehr anzueignen, sich durchzusetzen und das eigene Selbstwertgefühl zu heben. Auch hier gilt es, die Ressourcen im Blick zu haben um mit wenig viel zu erreichen. Für das Studium hieße dies, dass sich Studierende mit den Wirkungen von Räumen auseinandersetzen und dass sie ihr eigenes ästhetisches Empfinden entdecken, reflektieren und herausarbeiten, wie Raumästhetik in ihren konkreten Handlungsfeldern unterstützend für sie selbst und für ihre Klient*innen sein kann.

Ein Lebenslauf zeigt oftmals nur die erfolgreichen und beruflichen Aspekte. Welchen Punkt haben Sie nicht im Lebenslauf stehen?
Mir ist schon oft gesagt worden, dass mein Lebenslauf so stringent und durchdacht aussähe. Auf den ersten Blick mag das stimmen. Und es ist insofern richtig, dass ich, als ich mich entschloss Professorin zu werden, zielgerichtet darauf hingearbeitet habe. Allerdings war der Weg ganz schön steinig, denn in meiner Generation waren und sind wir viele und die Konkurrenz um die wenigen attraktiven Arbeitsplätze war bis weit in die 2000er-Jahre groß. Nicht in meinem Lebenslauf stehen die unzähligen Absagen, die ich auf meine Bewerbungen kassiert habe und die damit verknüpften Existenzängste.

Als Professorin lehren Sie nicht nur, sondern Sie forschen auch. Was sind Ihre Schwerpunkte?
Meine Arbeitsschwerpunkte sind vielfältig und reichen von klassischen Methodenseminaren über sozialpolitische Themen bis hin zu Sozialmanagementthemen. Mein Herz schlägt schon seit Beginn meines eigenen Studiums für Genderthemen. Fragen der Geschlechtergerechtigkeit flechte ich in jedes Seminarthema ein. Da finde ich immer einen Aufhänger. Was die Forschung bzw. den Transfer anbelangt, bin ich ebenfalls im Bereich Gender unterwegs. Die Themen sind auch hier wieder breit gefächert: Genderkompetenzen, gendergerechtes Führen und Leiten, geschlechtergerechte Planungsprozesse, Coaching und Supporting von Frauen in Führungspositionen etc. Das Thema ist einfach unerschöpflich und es gibt noch so viel zu tun in Sachen Geschlechtergerechtigkeit.

Sie leiten den online-gestützten und berufsbegleitenden Studiengang BASA-online an der FH Potsdam. Warum ist BASA- online eine gute Wahl?
An der FH-Potsdam Soziale Arbeit berufsbegleitend zu studieren ist insofern eine gute Wahl, weil wir tolle Dozent*innen haben, die in der Regel sehr genau wissen, worauf es bei diesem Studium ankommt. Einige von uns haben selbst einmal berufsbegleitend studiert und kennen die Herausforderungen, die dies mit sich bringt. Darüber hinaus: Die Kolleg*innen haben Spaß daran, in BASA-online zu unterrichten, weil die Theorie-Praxis-Verknüpfung hier so großartig gelingt; denn alle Student*innen stehen im Beruf und bringen ihre Erfahrungen mit ein. Ich nehme aus den Seminaren immer eine Menge mit.

Ich finde hier auch noch wichtig zu erwähnen, dass unsere Hochschule – die FH Potsdam – klein und fein ist. Das Fächerspektrum sorgt für Diversität und der Campus ist schön. Die Lernumgebung ist für mich eindeutig ein Pluspunkt für unseren Standort. Und natürlich: Weil es bei uns familiär zugeht! Denn wir immatrikulieren nur einmal im Jahr.

Wenn Sie ein Buch auswählen müssen, das Sie nachhaltig geprägt hat, welches wäre das und warum?
In der Regel haben mich reale Menschen um mich rum mehr geprägt als Bücher. Was allerdings meine Leidenschaft für Genderthemen anbelangt, so hat mir die feministische Literatur aus den 1980er-Jahren viele Lichtblicke beschert und half mir, meine subjektiven Erfahrungen als strukturell zu begreifen und in ein hierarchisches Geschlechterverhältnis einzuordnen. Das Erste, was ich las, war von Oriana Fallaci „Briefe an ein nie geborenes Kind“. Ich könnte jetzt meine Lesebiografie weiter durchgehen und würde bis heute verschiedene Werke benennen können, die mein Denken geschärft haben. Es ist allerdings die Summe der Bücher oder besser die Gedanken der Autor*innen, die mich je nach Lebens- und Arbeitssituation beschäftigt und gefordert haben. Da wird noch einiges zusammenkommen, hoffe ich.

Letzte Frage: Auf was freuen Sie sich derzeit am meisten?
Auf Gesundheit, ein ausgeglichenes Verhältnis von Privat und Beruf, und ein neues Projekt welches ich ausgeheckt habe.

Ein neues Projekt? Da sind wir gespannt. Können Sie schon etwas verraten?
Genau genommen sind es zwei Projekte: Eines soll sich um das Themenfeld „Partizipation und Gender“ drehen und das andere soll den Schwerpunkt Raumästhetik haben. Was, wie und wann mit wem stattfindet, kann ich noch nicht abschließend sagen.

Vielen Dank für das Interview!

Prof. Dr. Dominique Moisl übernimmt seit März 2022 die Studiengangsleitung für BASA-dual an der Hochschule Fulda. BASA-dual wird in Fulda – zusätzlich zu BASA-online – angeboten. Das Besondere: Es findet eine direkte Kooperation mit den Arbeitgebenden statt. Der Diplom-Soziologe, der an der Universität zu Köln promoviert und eine betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation am Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH (IWW) der FernUni Hagen erlangt hat, beantwortet unsere Fragen zu seinem Lebenslauf – und erklärt, warum man Klassiker der Soziologie über 100 Jahre nach ihrem Erscheinen immer noch lesen sollte.

Herr Moisl, was uns als erstes interessiert: Wie kamen Sie zur Professur im Themenfeld Soziale Arbeit?
Soziale und gesellschaftswissenschaftliche Themen, Ökonomie und Empirie haben mich schon im Studium fasziniert. Besonders interessiert mich, wie menschliches Zusammenleben und -arbeiten gut gelingen kann. In diesen Bereichen habe ich verschiedene berufliche Tätigkeiten ausgeübt. Als Professor für Sozialwirtschaft und Sozialmanagement in der Sozialen Arbeit kann ich zu all diesen Themen lehren und forschen. Das Berufsbild des Professors ist außerdem durch Aufgaben in Lehre, Forschung, Selbstverwaltung und Wissenstransfer sehr vielfältig.

Wären Sie nicht Professor*in geworden – welchen Beruf hätten Sie dann vermutlich gewählt und warum?
Meine Mutter wollte, dass ich Arzt werde, mein Schuldirektor wollte, dass ich Betriebswirt werde. Ich wollte schon immer Soziologe sein. Deshalb habe ich Soziologie studiert und würde das auch wieder tun.

Ein Lebenslauf zeigt oftmals nur die erfolgreichen und beruflichen Aspekte. Welchen Punkt haben Sie nicht im Lebenslauf stehen?
Nach der Geburt meines zweiten Sohnes bin ich in Elternzeit gegangen – zum großen Unmut meines damaligen Arbeitgebers, der dies als mangelnde Loyalität ihm gegenüber aufgefasst hat. So konnte ich erfahren, dass es nicht nur der Karriere von Frauen schaden kann, wenn man seine Elternschaft ernst nimmt. Nach meiner Elternzeit habe ich mir deshalb einen anderen Arbeitgeber gesucht.

Was sind Ihre Arbeitsschwerpunkte als Professor*in?
Ich arbeite gerne mit empirischen Daten. Meine inhaltlichen Schwerpunkte sind Aspekte des sozialen Zusammenhalts in der Gesellschaft und gesellschaftliche Steuerung sowie datenbasierte Organisationsanalyse und Organisationsentwicklung.

Kommen wir zum Studium Soziale Arbeit. Sie leiten den online-gestützten und berufsbegleitenden Studiengang BASA-dual an der Hochschule Fulda. Warum ist BASA-dual bzw. BASA-online in Fulda eine gute Wahl?
Für unsere Studierenden vereint BASA-online bzw. BASA-dual die Flexibilität eines Online-Studiums mit der sozialen Einbindung in eine Studiengruppe, was insbesondere durch Präsenzanteile geschieht. Darüber hinaus wird parallel zu einer Arbeitstätigkeit in der Praxis studiert, was einen einfachen und direkten Transfer von theoretischem Wissen in praktische Anwendungskontexte ermöglicht. Die gelingende Verzahnung von Studium und Praxis stellen wir durch erprobte Begleit- und Reflexionsangebote sicher. Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda zeichnet sich durch ein sehr engagiertes Kollegium mit langjähriger Erfahrung in der erfolgreichen Umsetzung dieses besonderen Online-Formats aus.

Wenn Sie ein Buch auswählen müssen, das Sie nachhaltig geprägt hat, welches wäre das und warum?
Besonders geprägt hat mich der soziologische Klassiker „Über soziale Arbeitsteilung“ von Emile Durkheim aus dem Jahr 1893. Durkheim geht der Frage nach, wie moderne Gesellschaften zusammenhalten können, wenn sie doch aus vielen, sehr unterschiedlichen Individuen bestehen. Seine Antwort heißt: durch Arbeitsteilung. Zusammenhalt durch Arbeitsteilung funktioniert jedoch nur dann dauerhaft, wenn die Arbeitsteilung auf Basis fairer Vertrags- bzw. Austauschbeziehungen geschieht. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Krisen kann man diesen Klassiker auch heute noch sehr gewinnbringend lesen.

Letzte Frage: Auf was freuen Sie sich derzeit am meisten?
Ich freue mich (jedes Semester wieder auf’s Neue) auf den Zeitpunkt, an dem ich alle Prüfungen korrigiert habe.

Vielen Dank für das Interview!

STUDIENFORMAT: BERUFSBEGLEITEND ONLINE

BASA-online bietet in der Studienorganisation als Blended-Learning-Studiengang die Möglichkeit, den Bachelor of Arts Soziale Arbeit berufsbegleitend zu erwerben. Blended Learning bedeutet, dass es neben den reinen Online-Modulen auch Präsenzmodule gibt, die an den jeweiligen Hochschulen als Präsenzblöcke, i. d. R ganztägige Seminare, angeboten werden. Das heißt die Seminare werden zu 1,5- bis 4-tägigen Blockveranstaltungen zusammengefasst und finden ca. 6- bzw. 10-mal im Jahr statt. Sie bewerben und immatrikulieren sich an einer der BASA-online-Hochschulen und absolvieren dort das gesamte Studium einschließlich der Präsenzblöcke und Online-Module.

Die Online-Module werden auf einer zentralen gemeinsamen Lernplattform gelehrt. Benötigt wird ein Internetzugang, um die Online-Module bearbeiten zu können.

Wir gehen von einem durchschnittlichen wöchentlich benötigten Arbeitsaufwand von 20 bis 25 Stunden für das Studium aus. Das kann aufgrund von individueller Vorerfahrung / individuellen Voraussetzungen in einzelnen Modulen weniger oder auch mehr sein, die 20 bis 25 Stunden sind als Durchschnittswert zu verstehen.

INHALTE UND STUDIENVERLAUF

Die Inhalte des Studiums sind in einem Modulkatalog (635 KB) zusammengefasst. Im Bachelorsystem absolvieren die Studierenden diese Module und erhalten dafür die jeweils zugeschriebenen Credit Points. Nach erfolgreichem Abschluss aller Module – auch die Bachelorarbeit ist ein Modul – ist das Studium beendet. In unserem Online-Studienwahlassistenten (OSA) finden Sie weitere Informationen zu den Inhalten der einzelnen Module.

Die Online-Module werden über eine Lernplattform vermittelt, dabei wird die Studiengruppe von einem oder mehreren Lehrenden des Moduls begleitet. Die Online-Module werden nacheinander gelehrt, so dass immer nur ein aktives Online-Modul bearbeitet wird. Wenn dieses abgeschlossen ist, beginnt das nächste Modul. Aufgabenformen sind beispielsweise Hausarbeiten, Gruppenarbeiten, Forumsdiskussionen, das Erstellen von Wiki- und Glossareinträgen. Auch Lehrformen wie sogenannte virtuelle Klassenzimmer (Live Classrooms) sind möglich. Hier werden beispielsweise Fachvorträge gehalten, die die Studierenden von zu Hause vor dem Computer verfolgen und sich an Diskussionen beteiligen. Unser Online-Studienwahlassistent gibt Ihnen einen Einblick in die Online-Lehre.

Die Präsenzmodule absolvieren Studierende semesterweise (ein Präsenzmodul pro Semester) vor Ort an der BASA-online-Hochschule, an der sie immatrikuliert sind. Prüfungs- und Aufgabenformen sind hier häufig mündliche Präsentationen, aber auch schriftliche Arbeiten. Das Theorie- und Praxisprojekt läuft je nach Hochschule jeweils über ein oder zwei Semester. Im Theorieprojekt zeigen Sie Ihre Kompetenz, ein selbst gewähltes Thema wissenschaftlich auf Grundlage selbst ausgewählter Literatur zu bearbeiten; im Praxisprojekt beschäftigen Sie sich mit einer selbst gewählten Projekt-/ Methoden-/ Fragestellungsimplementation in Ihrem Arbeitsfeld und evaluieren diese auch.

In der Regel im 4. oder 5. Studienhalbjahr (je nach Studienstart) können Sie im Wintersemester ein Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit als Wahlschwerpunkt zur Vertiefung mit insgesamt 3 Modulen auswählen. Die aktuellen Schwerpunktwahlmöglichkeiten sind:

  • Soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Soziale Arbeit mit Erwachsenen/Rehabilitation
  • Soziale Arbeit mit alten Menschen
  • Intergenerative Soziale Arbeit
  • Soziale Arbeit und Bildung
  • Soziale Arbeit und Delinquenz
  • Soziale Arbeit und Diversity

Nachfolgend sehen Sie einen beispielhaften Studienverlaufsplan zur Veranschaulichung der Reihenfolge der Online- und Präsenzmodule (O = online und P = Präsenz). Je nach Studienstart und Hochschule können einzelne Module im Studium abweichend zu dieser Darstellung gelehrt werden.

1. Semester O 1 Geschichte, Theoriezugänge und Struktur Sozialer Arbeit 10
O 2 Einführung in die Rechtsgebiete der Sozialen Arbeit 5
P 1 Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten 5
2. Semester O 3 Familie: Eine multidisziplinäre Einführung 5
O 4 Arbeit: Eine multidisziplinäre Einführung 5
O 5 Einführung in Existenzsicherungsrecht und das Verwaltungsrecht 5
P 2 Einführung in Methoden der Sozialen Arbeit 5
3. Semester O 6 Soziale Gerechtigkeit: Eine multidisziplinäre Einführung 5
O 7 Inklusion/Exklusion: Eine multidisziplinäre Einführung 5
P 3 Spezifische Methoden der Sozialen Arbeit: Kreativität und Medienpädagogik 5
Theorieprojekt 10
4. Semester O 8 Wahlschwerpunkt - Einführung in das gewählte Arbeitsfeld/Arbeitsbereich: Soziale Arbeit 5
O 9 Wahlschwerpunkt - Lebenswelten und Methoden der Sozialen Arbeit 5
O 10 Wahlschwerpunkt - Sozialpädagogische Herausforderungen, Konzepte und Interventionen in der Sozialen Arbeit 5
P 4 Gesprächsführung und Beratung in der Sozialen Arbeit 5
5. Semester O 11 Organisation und Management Sozialer Arbeit 10
O 12 Familienrecht und Kinder- und Jugendhilferecht im Kontext Sozialer Arbeit 5
P 5 Diversität: Methodische Ansätze in der Sozialen Arbeit 5
6. Semester O 13 Projektplanung und Evaluation 5
O 14 Sozialraumorientierung und Netzwerkarbeit 5
O 15 Ökonomische Aspekte in der Sozialen Arbeit 5
P 6 Spezifische Methoden der Sozialen Arbeit in Krisen und Konflikten 5
Praxisprojekt 10
7. Semester O 16 Soziale Arbeit und Gesundheit: Prävention und Gesundheitsförderung 5
O 17 Sozialpolitik und transnationale Bezüge Sozialer Arbeit 5
P 7 Ethik und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit 5
Praxisprojekt 10
8. Semester P 8 Profession und Disziplin: Theorien Sozialer Arbeit und deren Bezug zu Praxisfeldern 5
BA-Thesis 15

STAATLICHE ANERKENNUNG

Die nachfolgende Übersicht zeigt die jeweiligen durch Landesgesetze bedingten unterschiedlichen Regelungen und Voraussetzungen zur Erlangung der staatlichen Anerkennung.

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Credit Points (CP)

210

Integration ins Studium

Zur Erlangung der staatlichen Anerkennung wurde gemäß § 6 des Sozialberufe-Anerkennungsgesetzes (SozBAG im Land Berlin) das Modul Berufspraktische Studien Phase 1 (BPS I) mit insgesamt 30 CP integriert. Die erste Phase der BPS besteht in der Regel aus der fortgeführten Berufstätigkeit in einem Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit über den gesamten Verlauf des Studiums hinweg. Zusätzlich nehmen die Studierenden an speziellen praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen zwischen dem 5. und 8. Studienhalbjahr teil. Die Teilnahme an diesen Lehrveranstaltungen kann auf Antrag durch Supervision ersetzt werden, sofern diese im Rahmen der Berufstätigkeit erfolgt und mind. 36 Supervisionstunden bei einer*m qualifizierten Supervisor*in nachgewiesen werden.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums kann die Erteilung der staatlichen Anerkennung beantragt werden.

Anforderung an die Praxisstelle

Die Anforderungen an Praxisstellen gemäß § 9 des SozBAG im Land Berlin müssen erfüllt werden. Die Bewerber*innen müssen einen Nachweis einreichen, der Folgendes enthält:

  • Informationen zur Arbeitsstelle,
  • Informationen zur/zum fachlichen Anleiter*in (mit Diplom- oder Bachelorabschluss und staatlicher Anerkennung als Sozialarbeiter*in/-pädagog*in oder vergleichbar qualifizierte Fachkräfte),
  • eine ausführliche Tätigkeitsbeschreibung (z. B. Arbeitszeugnis).
Gesetz

Sozialberufe-Anerkennungsgesetz im Land Berlin (SozBAG)

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Credit Points (CP)

210

Integration ins Studium

Im Modul für die staatliche Anerkennung im Umfang von insgesamt 30 Credit Points absolvieren die Studierenden im Kontext ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit eine berufspraktische Tätigkeit im Umfang von insgesamt mindestens 52 Wochen Vollzeittätigkeit. Die beruflichen Erfahrungen der Studierenden in der Praxis werden durch Anleitung eine*r Berufsrollenträger*in in der Praxis gem. § 3 Abs. 1 Ziff. 1 SozAnerkG HE 2010 und die Begleitveranstaltungen zum Praktikum seitens der Hochschule theoriegeleitet reflektiert. Diese finden in der Regel vom 4. bis 7. Semester statt. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Bachelorprüfung kann die Erteilung der staatlichen Anerkennung beantragt werden.

Anforderung an die Praxisstelle

Die Praxisstelle bedarf der Anerkennung durch die Hochschule. Voraussetzung hierfür ist, dass

  1. an den Praxisstellen in ausreichendem Umfang Tätigkeiten im Praxisfeld der Sozialen Arbeit durchgeführt werden und die fachliche Anleitung durch Personen mit einer staatlichen Anerkennung gesichert ist,
  2. eine Freistellung der in der Praxisphase befindlichen Personen für die Begleitveranstaltungen der Hochschulen sichergestellt wird (gem. § 3 SozAnerkG HE 2010).

In begründeten Ausnahmefällen können abweichend davon auch sonstige vergleichbar qualifizierte Fachkräfte mit mindestens dreijähriger einschlägiger Berufserfahrung von den Hochschulen für die Anleitung zugelassen werden.

Gesetz

Sozialberufe-Anerkennungsgesetz im Land Hessen (SozAnerkG HE)

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Credit Points (CP)

210

Integration ins Studium

Um die staatliche Anerkennung gemäß § 16 des Landesgesetz über die Staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen im Land Rheinland-Pfalz (SoAnG RLP) zu erlangen, müssen im Studienverlauf folgende vier Kriterien erfüllt werden:

Das berufspraktische Studienhalbjahr (BPS), im Umfang von mind. 800 Stunden im Praxisfeld der Sozialen Arbeit. Das BPS beinhaltet neben den Praxisstunden einen Bericht zur Praxisreflektion und ein abschließendes Kolloquium. Die Berufspraktischen Studien können in der Praxisstelle entweder ab dem vierten bis zum achten Semester in Teilzeit oder komplett im sechsten Semester in Vollzeit absolviert werden. Studierende können das BPS oftmals in ihrer eigenen Arbeitsstelle ableisten, sofern diese von der Hochschule Koblenz als Praxisstelle anerkannt wurde. Die Berechnung des BPS-Zeitraums, um die geforderten 800 Stunden nachzuweisen, orientiert sich daher in der Regel an der wöchentlichen Arbeitszeit der Studierenden und kann individuell variieren.

Parallel zum BPS muss das Modul P6 (Praxisbegleitende Lehrveranstaltung) besucht werden. Die Modullaufzeiten von P6 müssen innerhalb des BPS-Zeitraums liegen.

Zudem müssen ein studienintegriertes Theorieprojekt und ein studienintegriertes Praxis-/Forschungsprojekt absolviert werden.

Anforderung an die Praxisstelle

Die Praxisstelle bedarf gemäß § 17 des SoAnG der Anerkennung durch die Hochschule Koblenz. Erforderlich hierfür sind:

  • Der Nachweis über die sozialarbeiterischen/sozialpädagogischen Tätigkeitsmerkmale des Praxisfeldes.
  • Der Nachweis einer qualifizierten Praxisanleitung (der/die Anleiter*in verfügt über die Staatliche Anerkennung als Sozarb./Sozpäd. und durch bisherige Berufserfahrung in besonderer Weise für die Praxisanleitung befähigt ist). In besonders begründeten Fällen können für Fachkräfte, die über eine mehrjährige Berufspraxis in einem Arbeitsfeld der Sozialarbeit oder Sozialpädagogik verfügen, Ausnahmen von dieser Ausbildungsvoraussetzung zugelassen werden, wenn eine einschlägige abgeschlossene Hochschulausbildung vorliegt). Unter Umständen ist auch eine externe Anleitung möglich.
  • Über die Eignung der Praxisstellen entscheidet die Hochschule.
  • Eine Vereinbarung der Praxisstelle mit der/dem Studierenden über die Berufspraktischen Studien.
  • Die Praxisanleitung schließt mit der/dem Studierenden eine Ausbildungsvereinbarung ab.
Gesetz

Landesgesetz über die Staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen im Land Rheinland-Pfalz (SoAnG)

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Credit Points (CP)

210

Integration ins Studium

Zur Erlangung der staatlichen Anerkennung wurde gemäß des Art. 1 des Bayerisches Sozial- und Kindheitspädagogengesetz (BaySozKiPädG) das Modul „Wissenschaftlicher Theorie und Praxistransfer“ vom 5. bis 8. Semester eingerichtet. Zu diesem zählt eine berufsbegleitende Tätigkeit im Umfang von mindestens 100 Tagen an einer von der Hochschule anerkannten, fachlich ausgewiesenen Einrichtung der Sozialen Arbeit. Zusätzlich nehmen die Studierenden an praxisbegleitenden Lehrveranstaltungen teil. Sollte im Ausnahmefall keine geeignete berufsbegleitende Tätigkeit vorliegen, wird in Zusammen-arbeit mit dem Praxisamt der Fakultät eine entsprechende Praktikumsstelle vermittelt.

Nach erfolgreichem Bachelorabschluss sind die Absolvent*innen berechtigt, die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Sozialpädagogin oder Staatlich anerkannter Sozialpädagoge“ zu führen.

Anforderung an die Praxisstelle

Über die Eignung der Praxisstellen entscheidet die Hochschule. Erforderlich hierfür sind:

  • Der Nachweis der Praxisstelle als eine fachlich ausgewiesene Einrichtung der Sozialen Arbeit.
  • Die Anerkennung der Praxisstelle vonseiten der Hochschule.
Gesetz

Bayerisches Sozial- und Kindheitspädagogengesetz (BaySozKiPädG)

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Credit Points (CP)

180

Integration ins Studium

Die Berufspraktischen Studien für die Staatliche Anerkennung sind gemäß § 2 des Sozialberufe-Anerkennungsgesetzes NRW in das Studium integriert und werden im Umfang von mind. 100 Arbeitstagen an der eigenen Arbeitsstelle oder an einer anderen von der Hochschule anerkannten Praxisstelle abgeleistet. Die fachliche Anleitung, Begleitung und Reflexion der Praxisanteile erfolgen durch die Hochschule.

Anforderung an die Praxisstelle

Während des Studiums ist eine einschlägige Berufspraxis in Höhe von mind. 15 Wochenstunden nachzuweisen. Aus diesem Nachweis gehen die sozialarbeiter-ischen/sozialpädagogischen Tätigkeitsmerkmale der Praxisstelle sowie eine sozialpädagogische Fachkraft als Ansprechperson hervor. Über die Eignung der Praxis-stellen entscheidet die Hochschule.

Gesetz

Sozialberufe-Anerkennungsgesetz im Land Nordrhein-Westfalen (SobAG NRW)

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Credit Points (CP)

210

Integration ins Studium

Die praktische Ausbildung findet gemäß § 2 Brandenburgisches Sozialberufsgesetz (BbgSozBerG) durch ein integriertes praktisches Studiensemester und durch Praxisprojekte statt. Die Dauer eines praktischen Studiensemesters beträgt mindestens 20 Wochen. In tätigkeitsbegleitenden Studiengängen ist auf Antrag eine gleichwertige berufliche Tätigkeit auf die Durchführung der praktischen Ausbildung anzurechnen, wenn sie den Anforderungen an die praktische Ausbildung nach diesem Gesetz entspricht.

Anforderung an die Praxisstelle

Die praktische Ausbildung erfolgt gemäß § 2 Abs. 4 BbgSozBerG unter Anleitung einer geeigneten Fachkraft in geeigneten Praxisstellen auf der Grundlage eines Ausbildungsplans. Die praktische Ausbildung muss in zeitlich und inhaltlich möglichst enger Verzahnung sowohl für das Berufsfeld einschlägige zielgruppenspezifische als auch für die Verwaltung im Bereich der Sozialen Arbeit spezifische Erfahrungen in geeigneten Ausbildungsstätten vermitteln.

Gesetz

Brandenburgisches Sozialberufsgesetz (BbgSozBerG)

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Credit Points (CP)

210

Integration ins Studium

Die berufspraktischen Studien im Sinne des § 2 des Hessischen Gesetzes über die staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnen und -arbeitern, Sozialpädagoginnen und -pädagogen umfassen:

  1. Integrierte Praxisphase
    Im Studiengang ist eine 100-tägige Praxisphase integriert, die in der Regel in zwei Teilabschnitten (1. und 2. sowie 3. und 4. Studienhalbjahr) absolviert wird. Die integrierte Praxisphase besteht in der Regel aus einer geeigneten berufspraktischen Tätigkeit im Umfang von mindestens 800 Stunden. Sie kann in Teilzeit erbracht werden. Die Studierenden nehmen während der berufspraktischen Tätigkeit an mehreren auf diese Tätigkeit bezogenen Begleitseminaren teil. Die Teilnahme an einem Auswertungsseminar im Anschluss an die berufspraktische Tätigkeit und die Anfertigung eines Praktikumsberichtes schließen die integrierte Praxisphase ab.
  2. Praxisprojekt
    Das Praxisprojekt findet in der Regel während des 6. und 7. Studienhalbjahres statt. Projektort ist in der Regel der Ort der studienbegleitenden Berufstätigkeit. Die Studierenden nehmen während der Dauer des Praxisprojektes an der spezifischen, auf diese Tätigkeit ausgerichteten begleitenden Lehrveranstaltung teil.
Anforderung an die Praxisstelle

Als geeignete Tätigkeiten für die integrierte Praxisphase gemäß § 3 des SozAnerkG HE können jene anerkannt werden, die

  • in ausreichendem Umfang Aufgaben aus einem oder mehreren Tätigkeitsfeldern der Sozialarbeit oder Sozialpädagogik beinhalten und
  • nach der Rechtsform der Einrichtung Gewähr dafür bieten, dass die aus dem Ausbildungs- und Aufgabenplan erwachsenden Verpflichtungen ordnungsgemäß erfüllt werden.
Gesetz

Sozialberufe-Anerkennungsgesetz (SozAnerkG HE) (Amtliche Mitteilungen 26.11.2014, Nr. 304 – HS RheinMain)

BEWERBUNG

Studieninteressierte bewerben sich bei der Hochschule, an der sie zugelassen werden wollen. Nach der Einschreibung an der zulassenden Hochschule sind BASA-online-Studierende dort reguläre Studierende dieser Hochschule. Nachstehend ist eine standortspezifische Übersicht abgebildet, zu welchem Semester die Aufnahme jeweils erfolgt:

AKKREDITIERUNG

Akkreditiert werden die BASA-online-Studiengänge durch die AHPGS (Akkreditierung 2004 bis 2009, 1. Reakkreditierung 2009 bis 2014, 2. Reakkreditierung 2014 bis 2021, 3. Reakkreditierung 2022 bis 2029). 2007 wurde vom hessischen Wissenschaftsministerium der Preis für Exzellenz in der Lehre an die HS Fulda für BASA-online und maps vergeben. Akkreditierungsurkunde (PDF 40 KB)